Gülleaufbereitung auf dem Hof Sing in Demmingen Gemeinde Dischingen

 

 

Wie kann man aus dem scheinbaren Problemdünger Gülle und Biogassubstrat, die man angeblich im Zuge der modernen Landwirtschaft hinnehmen muss, ganz leicht einen hochwertigen organischen Volldünger machen? Und zwar so, dass er gut düngt, die Fruchtbarkeit der Böden steigert und dem Nebeneffekt, dass es nicht mehr stinkt.

 

Familie Sing betreibt in der Gemeinde Dischingen-Demmingen einen Milchviehbetrieb im Vollerwerb.

 

Nach intensiver EM-Beratung, stellten sich zwei Problempunkte heraus. Zum einen hatte Familie Sing schon seit Jahren Schwierigkeiten mit Kälberdurchfall und zum anderen wurde klar, dass eine unbehandelte Gülle sowohl ökologisch wie auch ökonomisch große Probleme und Verluste mit sich bringt.

 

Schritt 1:

Die Kälber bekamen nun EM - Effektive Mikroorganismen und Futterkohle zu jeder Mahlzeit beigemengt. Die Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten. Schon nach wenigen Tagen verschwand der Durchfall bei allen Kälbern.

 

Frau Sing sagte darauf: „Die Kälber sind jetzt viel vitaler als vorher“.

 

Schritt 2:

Nachdem die Kälber wieder froh und munter waren, beschloss Familie Sing die Gülle ihres Hofes mit EM-Effektiven Mikroorganismen, Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle aufzubereiten.

 

      

Als erstes wurde das feinvermahlene Urgesteinsmehl mit Hilfe eines 26 Tonnen Silozuges in die Gülle eingeblasen und durch den Güllemixer vermengt. Urgesteinsmehl bietet durch seine große Oberfläche eine hervorragende Vermehrungsmöglichkeit für die Effektiven Mikroorganismen und fördert durch seine großen Mengen an Silikaten und Mineralien, den Humusaufbau der Böden. Zusätzlich schütz es die feinen Haarwurzel vor Verletzungen und Schädlingsbefall.

 

Als zweiter Schritt wurden Effektive Mikroorganismen in die Gülle eingerührt. Diese sorgen dafür, dass die Gülle in eine Fermentation (ähnlich wie Sauerkraut) übergeht. Durch den schnellen ph Wert Abfall kommt es in der Gülle zu einer 100 % Hygienisierung. Das heißt, nach ca. 6-8 Wochen Reifezeit sind keine negativen Keime wie Kolibakterien, Viren oder Parasiten mehr nachweißbar.

 

 

 

 

Die Ammoniakausgasung wird gestoppt, Stickstoffverlust durch Ausgasung geht gegen Null. Die Anrainer freuen sich, da die Gülle nicht mehr stinkt. Eine so behandelte Gülle kann der Boden in kürzester Zeit aufnehmen und zu wertvollem Humus umbauen. Die Effektiven Mikroorganismen sorgen für ein gesundes Bodenlebewesen, sie lösen Nährstoffblockaden und sorgen für eine konstante Nährstoffversorgung über den gesamten Wegetationszeitraum hinweg.

 

 

Als dritter und mitunter wichtigster Schritt wurde der Gülle Pflanzenkohle beigemengt. Pflanzenkohle hat die Eigenschaft, aufgrund ihrer großen porösen Oberfläche, das Vielfache ihres Gewichts an Nährstoffen und Wasser zu speichern und an der Pflanze auf dem Feld zu fixieren. Dadurch ist die Pflanze über die gesamte Wachstumsphase mit Nährstoffen und Wasser ideal versorgt. Gerade bei Hitzeperioden kann das die Ernte sichern. Die Pflanzenkohle hat aber noch viel mehr zu bieten. Sie bleibt für Jahrtausende im Boden bestehen und sorgt für einen schnellen Humusaufbau. Mikroorganismen können sich in der Kohle rasch vermehren und Regenwürmer werden fast schon magisch von Ihr angezogen. Sie dient ihnen als Nahrung und Rutschhilfe in ihren Wurmlöchern.