Weiden und Wiesen

 

Der Boden auf Pferdeweiden und -wiesen ist oft stark ausgelaugt. Große Mengen an organischer Masse werden in Form von Heu abtransportiert, aber nicht durch neuen organischen Dünger ersetzt. Die Folge ist starker Humusmangel. Humusarme Böden bieten Pionierpflanzen, wie z.B. dem Jakobskreuzkraut, die richtigen Wachstumsbedingungen. Es vermehrt sich stark auf humusarmen, verdichteten Flächen, ist aber für Tiere bereits in geringen Mengen stark giftig. Abhilfe schafft organische Düngung mit EM-behandeltem Mist und/oder eine Belüftung des Bodens mit entsprechendem Gerät, z.B. einem Grasnarbenbelüfter.

 

Wird der Mist nach diesem Prinzip aufbereitet, werden Infektionsketten unterbrochen und der Mist hygienisiert. Selbst Spulwurmeier sind nach achtwöchiger Fermentation nicht mehr embryionierbar. Eine wiederinfektion kann somit ausgeschlossen werden. Kosten für Mistentsorgung und Kunstdünger entfallen. Der Boden kann gesunden und der Aufwuchs kann sich mit immer weniger Beikräuter entwickeln

 

Tipp:   Zum Mulchen der Weiden 25 Liter EM-aktiv pro einem Hektar Fläche versprühen. Die Eiweißstruktur des Mulchmaterials wird so für die Bodenbiologie gut vorbereitet und schnell in Humus umgewandelt.