Mistbehandlung

 

In einem Misthaufen herrschen oft oxidative  Stoffwechselprozesse (Fäulnis) vor. Unangenehme Begleiterscheinungen sind hohe Temperaturen, intensive Geruchsbildung sowie Schimmelpilz- und Fliegenbefall. Bei einer gute Mistpflege nach altem Vorbild, fermentiert der Mist und Oxidation und Fäulnis entstehen erst gar nicht.
Bei der Mistbehandlung nach dem werden die  Nährstoffe gebunden und hochwertige Enzyme und Antioxidatien während der Lagerung gebildet.
Mist bzw. Grüngut kann innerhalb kurzer Zeit mit Hilfe von EM-aktiv,

RoPro-Lit Gesteinsmehl und aktivierter Pflanzenkohle in wertvollen Dünger umgewandelt werden.  Die Düngewirkung wird dabei sogar noch erhöht.

 

Durch die mikrobielle „Vorverdauerung“ während der Lagerung nimmt das Bodenleben den Mist sehr schnell auf und wandelt ihn in Humus um. So kann Mist auch im Grünland zwischen den Schnitten ausgebracht werden, ohne dass das Futter verschmutzt wird. Infektionsketten werden unterbrochen, weder Spulwürmer noch Fliegen nutzen solch einen behandelten Mist als Brutstätte.

 

 

Anwendung:
EM-aktiv, Ropro-Lit und Pflanzenkohle werden mit der organischen Masse – Mist, Grüngut oder ähnlichem – vermischt, z.B. mittels Miststreuer oder Kompostwender. Auch ein schichtweiser Aufbau ist möglich – je gleichmäßiger die Verteilung, desto besser das Endergebnis. Die drei Produkte können ebenso bereits im Stall eingestreut werden. So wird nicht nur der Mist von Anfang an stabilisiert, sondern auch die Hygiene im Stall gefördert. Das frische, aufbereitete Material wird auf eine Miete gelegt. Die gut verdichtete Miete wird, wie bei der Silage, luftdicht mit einer Folie abgedeckt (oder auch mit einer dicken Humusschicht) und mindestens acht Wochen gelagert. Das fermentierte Material kann anschließend als Dünger auf den Boden ausgebracht werden.

 

Aufwandmenge / 100 m³ Mist: 200 L EM-aktiv, 2 Tonnen RoPro-Lit, 5 m³ Pflanzenkohle aktiviert