Grünlandpflege

 

Gesunder und üppiger Aufwuchs mit ausgewogenem Mineraliengehalt im Grünland sind Grundlage für gesunde Tierernährung. Falsches Güllemanagement, zu hohe Kalkgaben und zu hohe Schnitthäufigkeit minimieren die Ertragsleistung und die Aufwuchsqualität.

 

Richtiges Güllemanagement ist die einfachste und effektivste Pflegemaßnahme fürs Grünland

 

Aufbereitete Gülle bringt uns in die vorteilhafte Lage mit geringen Güllemengen, den Aufwuchs optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Die höhere Stickstoffverfügbarkeit aus dem aufbereiteten Wirtschaftsdünger versorgt die hochwertigen Futtergräser zu genüge bei einer Aufwandmenge von 10 m3 pro ha und Schnitt. Es entsteht kein Kaliüberschuss in Boden und Futter, wie auf Flächen, die mit 20 oder mehr m3 Gülle pro ha und Schnitt aufwarten. Kaliüberschuss im Grundfutter mindert die Fruchtbarkeit der Tiere. Bei 10m3 aufbereiteter Gülle pro ha und Schnitt ist kein zusätzlicher Handelsdünger notwendig.

 

Ausgebracht wird die Gülle bei schönem Wetter, direkt nach der Ernte. Es entstehen keine Verluste durch Auswaschung in tiefere Bodenschichten. Das wiederum mindert Nährstoffdepots in tieferen Bodenschichten. Solche Depots und Bodenverdichtungen würden tiefwurzelnde Unkräuter, wie Löwenzahn und Ampfer, fördern. Bleiben die Nährstoffe aber dort, wo das Wurzelwerk der Gräser sie direkt aufnehmen können, wird die Ursache für die Unkräuter aufgelöst und die Unkräuter vergehen von selbst. Werden Nährstoffdepots nicht durch solche Tiefwurzler verbraucht, gelangen früher oder später ins Grundwasser.

 

So wie wir die Wachstumsgrundlage für Unkräuter vermindern, fördern wir die Ausgangsbasis für einen hochwertigen Grasbestand mit hohem Kleeanteil. Und das ohne Nachsaat. Die Mineralien aus RoPro-Lit Urgesteinsmehl erhöhen den Kleeanteil im Aufwuchs und der Glanz von Weidelgräsern zeigt sich vermehrt, wenn über einen gewissen Zeitraum nur (!) noch aufbereitete Gülle mit geregelter Ausbringmenge ausgebracht wird. Da aufbereitete Gülle keine Ätzwirkung auf die Grasnarbe hat, muss auch nicht nachgesät werden, um etwaige Lücken im Bestand zu schließen.