Geflügel

 

Antibiotikafreie Fütterung ist möglich und rechnet sich. Auch im konventionellen Bereich.

 

In der Geflügelmast und in der Legehennenhaltung werden neue Wege gegangen, die für den Landwirt wirtschaftliche Vorteile bringen, den Krankheitsdruck soweit senken, dass antibiotikafreie Fütterung ohne erhöhte Verluste möglich ist und das Stallklima so stabil gehalten werden kann, dass Anrainer nicht mehr durch Gerüche oder resistente Keime belästigt werden. Die Pilotprojekte haben sich etabliert und seit einigen Jahren wird das Konzept des Rosenheimer Projekts Deutschlandweit in großen und kleinen Betrieben erfolgreich angewendet.

 

Hühnerhaltung

Durch die Kombination von Fütterungsoptimierung, probiotischen Stallhygienekonzepte und Einstreu bzw. Mistaufbereitung, wie in den vorhergehenden Kapiteln beschrieben, gelingt es Infektionsketten zu unterbrechen, eine stabile und leistungsfähige Darmflora zu etablieren und die Proteinverfügbarkeit aus dem Futter zu erhöhen. Das Einstreu im Stall bleibt länger trocken, Fußkrankheiten zeigen sich seltener und geringere Ammoniakausgasung erhöhen das Tierwohl.

 

 

Anwendung von CFKE und Futterkohle:

 

Legehennen
7 L CFKE/ Tonne Trockenfutter
1 kg Futterkohle / Tonne Trockenfutter

 

Mastgeflügel
7 L CFKE / Tonne Trockenfutter
Kükenstarter keine Futterkohle
2,5 kg  Futterkohle je Tonne Trockenfutter zum 1. Mastfutter
2 kg Futterkohle je Tonne Trockenfutter zum 2. Mastfutter
1 kg Futterkohle je Tonne Trockenfutter zur Endmast