Kartoffelanbau

 

Wir zeigen ihnen Möglichkeiten auf, das Gesamtsystem Boden-Pflanze zu stärken und hilft ihm, zu seiner natürlichen Balance zurück finden. Ist das System im Gleichgewicht, dankt es die Pflanze mit gesundem Wachstum und ist für Schädlinge weniger attraktiv.  Bitte beachten Sie: EM-Behandlungen sind keine Einzelmaßnahmen, wie man sie aus dem herkömmlichen Pflanzenschutz kennt. Es geht vielmehr darum das Gesamtsystem ganzheitlich zu betrachten. Folgende Maßnahmen werden bereits erfolgreich eingesetzt:

 

Düngung:
Bei der Einarbeitung von Gründüngung EM-aktiv als Symbioselenker aufsprühen. Je nach Grünmasse: 25 – 50 Liter / ha (+ genug Wasser zur gleichmäßigen Verteilung). Als Feinstofflicher Impuls unterstützt Biplantol Agrar die Wirkung von EM-aktiv (Aufwandmenge 1 L / ha)

 

Bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern unbedingt darauf achten, dass Gülle und Mist ausreichend behandelt sind. Behandelte Organik hat einen höheren Düngewert und mindert das Fäulnispotential im Boden. Die Entwicklung von Schadinsekten, wie Drahtwurm, Nematoden und Kartoffelkäfern wird gehemmt.

 

Beizen der Saatkartoffeln:
Zum Vorkeimen: Die Kartoffeln werden mit EM-aktiv (1:1 mit Wasser verdünnt) besprüht und mit RoPro 13/20 bestäubt, bis die Knollen wieder ganz trocken sind.
Alternativ während des Legens mit der Beizeinrichtung der Legemaschine: EM-aktiv (1:1 mit Wasser verdünnt) wird in die Legerinne gesprüht und nach dem legen der Kartoffel mit RoPro 13/20 bestäubt.

 

Mulchen:
Nach dem Anhäufeln wird eine Mulchschicht ausgebracht. Sie mindert den Unkrautdruck, hilft dem Boden Feuchtigkeit besser zu halten und verringert den Befall mit Kartoffelkäfern. Das gesamte Bodenleben profitiert von dieser Maßnahme und kann vermehrt daran arbeiten, das Bodengefüge zu verbessern. Wir empfehlen als Mulchmaterial Heu oder EM Silage.

 

Spritzungen zur Pflanzenstärkung
Die Mittel zur Pflanzenstärkung sind sorgfältig ausgewählt und ergänzen sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Sie bewirken eine erhöhte Photosyntheseleistung der Pflanze, eine verbesserte Nährstoffaufnahme, eine Erhöhung der Pflanzeneignen Immunabwehr und eine erhöhte Stressresistenz, wie z.B. in  langen Trockenperioden. Spritzungen zur Pflanzenstärkung sollten in den frühen Morgenstunden oder am Abend durchgeführt werden. Rufen Sie bei uns an, wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Komponenten.

 

 

 

Bodengesundung

 

Die Aktivität der Mikrobengemeinschaft im Boden bestimmt nicht nur die Umsetzung von organischer Masse in Humus, sondern auch die Nährstoffnachlieferung an die Pflanze. Ein reduktives Mikrobenmilieu im Boden zu etablieren und somit oxidative Fäulnisprozesse zu minimieren.

 

Ausbringung aufbereiteter organischer Dünger
Um Fäulnisprozesse im Boden keinen Nahrung zu liefern, wird jegliche organische Masse, die dem Boden zugeführt wird zuvor aufbereitet. Auch Mist und Grünmasse sollte vor der Ausbringung fermentiert werden, um dem Boden Impulse für die Gare geben zu können. Bei der Spatenprobe kann bereits nach dem ersten Jahr der Anwendung ein Unterschied in der Krümelstruktur und vor allem beim Geruch des Bodens festgestellt werden. Der Geruch des Bodens wird durch die vorhandene Mikrobiologie bestimmt. Stellt sich ein erdiger Waldbodengeruch ein, ist die Mikrobiologie auf dem richtigen Weg in die Reduktion, weg von oxidativen Stoffwechselprozessen. Stinkt der Boden besteht Handlungsbedarf.

 

Symbioselenkung bei der Einarbeitung von Organik
EM-aktiv mit seiner einzigartigen Vielfalt an Mikroben ist in der Symbioselenkung ein unschlagbares Werkzeug. Der umfassende Impuls an die vorhandene Bodenmikrobiologie stärkt die Kommunikation und Symbiose unter ihnen selbst und sie können effektiver arbeiten. Die Kombination von EM-aktiv mit feinstofflichen Präparaten wie Greengold oder Biplantol Agrar hat in der Praxis oftmals bewiesen, dass durch Synergieeffekte die Bodengesundung schneller voranschreitet. Je nach Masse werden 25 bis 100 L EM-aktiv / ha während oder unmittelbar vor der Einarbeitung auf die Grünmasse oder Stoppeln gesprüht.

 

Remineralisierung des Bodens
Humusabbau und oxidative mikrobielle Stoffwechselprozesse minimieren den Mineralienhaushalt, vor allem die Silikatdepots, im Boden. Die Mineralerneuerung der Böden kann durch Diabassand (0 - 2 mm), direkt auf den Boden gestreut, unterstützt werden. Diabas-Sand besteht zu über 50% aus Primärsilikaten, die zu Tonmineralen verwittern und den Humusaufbau und die Bodenfruchtbarkeit zusätzlich fördern. Dadurch kann größerer Mineralstoffmangel in Böden rascher behoben werden. Diese Maßnahme fördert zusätzlich den Regenwurm. Pflanzen auf Böden mit hohem Mineralstoffgehalt sind weniger anfällig für Krankheiten.
Beobachtungen aus der Praxis zeigen, dass der Pilzdruck im Aufwuchs stark zurückgeht, wenn regelmäßig Diabassand ausgebracht wird.

 

 

 

Pflanzenstärkung

 

Pflanzenstärkung ist nicht mit Maßnahmen aus dem Pflanzenschutz mit chemischen Produkten zu vergleichen. Alle Maßnahmen zur Pflanzenstärkung zielen darauf ab, Wachstumsbedingungen zu optimieren und damit die pflanzeneigenen Abwehrmechanismen zu stärken, anstatt Schädlinge oder Krankheiten zu bekämpfen. Dabei wird immer das Gesamtgefüge Boden-Pflanze  mit einbezogen. Denn: Eine Pflanze kann nur so gesund wachsen, wie der Zustand des Bodens es zulässt. Maßnahmen aus der Bodengesundung sind daher in einem ganzheitlichen System unerlässlich, um Kulturen gesund zu halten.

 

Blattspritzungen aus dem  im wachsenden Bestand geben Impulse für eine erhöhte Photosyntheseaktivität, mineralischen Ausgleich, stärkere Jugendentwicklung und Gesundherhaltung der Pflanze bis zur Ernte.

 

EM-aktiv ohne Zusätze als Blattspritzung angewandt, bringt oft nicht den gewünschten Erfolg. Die Kombination allerdings mit Blattdünger, wie Komposttee oder Mineralienpräparaten, wie RoPro 13/20 und RoPro Startfit, ist sehr effektiv, denn Nährstoffe und Mineralien können besser über das Blatt aufgenommen werden. Photosyntheseleistung und Immunabwehr der Pflanzen werden gestärkt und die Pflanzengesundheit profitiert davon. Die Blattoberfläche wird positiv besiedelt, was als eine Art Platzhalter auf der Blattoberfläche dient und Pilzkrankheiten die Etablierung erschwert.

 

RoPro-Startfit – Starthilfe mit Langzeiteffekt für alle Kulturen

 

RoPro Startfit ist reines feinstvermahlenes Calciumcarbonat, das als Blattdünger über Spaltöffnungen und Blattoberfläche von der Pflanze aufgenommen wird. Calcium hat viele Aufgaben in der Pflanze, doch ist die Pflanzenverfügbarkeit selbst aus gut versorgten Standorten aus dem Boden oft gehemmt. RoPro-Startfit überbrückt die Mangelsituation und regt verschiedene Stoffwechselprozesse in der Pflanze an, die ein gleichmäßiges Wachstum bis zur Ernte, auch unter Stresssituationen wie Trockenheit, begünstigen.

 

  • Erhöhung der Zuckergehalte in der Pflanze
    durch verbesserte Photosyntheseleistung der Pflanze
  • Vitalere und resistentere Pflanzen
  • Höhere Trockenresisten
    durch verminderten Wasserbedarf
  • höherer Biomasseaufbau
    durch begünstigte Nährstoffverfügbarkeit und -transport in den Pflanzenzellen

 

Behandlung Winterkulturen:

 

Erste Behandlung im Herbst (ab 3 Blatt-Stadium) je ha:
3kg Startfit + 3 L EM-aktiv + technisch notwendige Wassermenge (300 L Wasser)

 

2. Behandlung ab Vegetationsbeginn je ha:
3kg Startfit + 3 L EM-aktiv + technisch notwendige Wassermenge (300 L Wasser)

 

3. Behandlung nach 10-14 Tagen je ha:
3kg Startfit + 3 L EM-aktiv + technisch notwendige Wassermenge (300 L Wasser)

 

Behandlung Sommerkulturen:

 

Erste Behandlung im ab 3 Blatt-Stadium je ha:
3kg Startfit + 3 L EM-aktiv + technisch notwendige Wassermenge (300 L Wasser)

 

2. Behandlung nach 10-14 Tagen je ha:
3kg Startfit + 3 L EM-aktiv + technisch notwendige Wassermenge (300 L Wasser)

 

Behandlung Sonderkulturen und Gemüsebau:

 

RoPro-Startfit im 14-tägigen bis 4 wöchigen Rhytmus über die gesamte Kulturzeit.

 


 

RoPro 13/20 – unterstützt die pflanzeneigene Immunabwehr

 

Diese ausgeklügelte Drei-Komponenten-Mischung fördert die Aktivität von EM auf der Blattoberfläche auf vielerlei Weisen: Das Bio-Molkepulver fungiert als Erstnahrung und Haftmittel, EM-Keramikpulver bringt den feinstofflichen Impuls für ein regeneratives Mikroklima mit und die Mineralien fördern aufbauende Mikroben auf der Blattoberfläche.

 

Das Resultat liegt in einer Photosynthese fördernden Wirkung. Die Blattmasse wird positiv besiedelt und Krankheitserreger finden weniger Ansatzpunkte um die Pflanze zu befallen.

 

Bitte beachten Sie, dass RoPro 13/20 nicht einfach als Fungizidersatz angesehen werden darf. Es ist ein Baustein eines ganzheitlichen Systems zur Gesundung von Boden und Pflanze.

 

Anwendung für alle Kulturen: 4 kg RoPro 13/20 + 25 L EM-aktiv mit der technisch notwendigen Menge Wasser je ha ausbringen. Geeignete Zeitpunkte: Beginnen Schossen, Fahnenblatt, Ährenschieben

 

Stark wüchsige Kulturen wie Hopfen werden mit 6 kg RoPro 13/20 je ha behandelt.

 

Behandlung Sonderkulturen, Gemüsebau oder Kulturen mit hohem Krankheitsdruck:

 

RoPro-Startfit im 14-tägigen bis 4 wöchigen Rhytmus über die gesamte Kulturzeit.

 


 

Scharfes blond – fördert die pflanzeneigene Insektenabwehr

 

Scharfes blond plus bietet viele Impulse für die Pflanze um ihre eigenen Systeme zur Schädlingsabwehr zu formieren. Ist der Schädlingsdruck aufgrund von Missständen im Boden zu hoch, kann man der Pflanze nur über die Bodengesundung helfen. Auch Kulturschädlinge sind Werkzeuge der Natur, um zu zeigen, dass im Boden etwas verkehrt läuft. Befindet sich die Bodenmikrobiologie in einem oxidativen Stoffwechsel, produziert sie einfache organische Verbindungen als Nährstoffe für die Pflanzenernährung. Schädlinge besitzen einen einfachen Verdauungsapparat und sind auf solche einfachen Nährstoffkomplexe spezialisiert. So bestimmt das Bodenmikrobenmilieu die Attraktivität der Pflanze für Schädlinge. Nützlinge besitzen einen komplexeren Verdauungsapparat und sind auf ein mehrschichtigeres Nahrungsangebot aus.

 

Anwendung 1 L scharfes blond je ha mit der technisch notwendigen Menge Wasser. Scharfes blond kann mit anderen pflanzenstärkenden Mitteln kombiniert werden.

 


 

Biplantol Agrar – feinstoffliche Unterstützung für das Pflanzenwachstum

 

Dieser homöopathisch-dynamisierter Komplex, enthält in potenzierter Form (D6-D100) u.a. die Mineralien Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium, Phosphor, lebenswichtige Spurenelemente wie Bor, Germanium, Silizium, Kupfer, Mangan, Uronsäuren (Pflanzenschleime). Biplantol unterstützt die Pflanzen von innen heraus.
Durch Krankheiten, schädliche Umwelteinflüsse oder andersartig gestresste Pflanzen können sich bei mehrfacher Anwendung leichter erholen, da die pflanzeneigenen Regenerationskräfte angeregt werden. Biplantol unterstützt die Pflanze gegenüber Standort- und Klimastress. Die Mikroorganismen im Boden werden unterstützt und angeregt. Homöopathisch behandelte Pflanzen sind robuster und wachsen besser. Biplantol wird über Blätter, Nadeln und Wurzeln aufgenommen. Die Nährstoffnachlieferung aus dem Boden wird angeregt.

 

Anwendung für alle Kulturen: 2 L Biplantol je ha mit bis zu 1500 L Wasser 
Biplantol kann mit allen RoPro-Anwendungen kombiniert werden.